LinkedIn-Artikel schreiben: So werden sie gelesen und geteilt

LinkedIn-Artikel vs. Posts, Themen finden, Lesbarkeit verbessern, Artikel mehrfach teilen – so schreibst du LinkedIn-Artikel, die gelesen und geteilt werden.

LinkedIn-Artikel schreiben: So werden sie gelesen und geteilt

LinkedIn-Artikel bieten bis zu 125.000 Zeichen – deutlich mehr als Posts mit rund 1.300 Zeichen. Damit kannst du Expertise zeigen, Reichweite steigern und dein Profil aufwerten. Hier erfährst du, wie du LinkedIn-Artikel schreibst, die gelesen und geteilt werden: von der Themenwahl bis zum mehrfachen Teilen.

LinkedIn-Artikel vs. Posts: der Unterschied

Posts sind auf etwa 1.300 Zeichen begrenzt – gut für schnelle Updates und Reaktionen. Artikel können bis zu 125.000 Zeichen lang sein und erscheinen prominent im Profil: Der letzte Artikel nimmt die Hälfte der Aktivitäts-Box ein. Damit hebst du Inhalte hervor, die für dich und deine Marke zentral sind.

Durch konsequentes Schreiben von Artikeln baust du eine Inhaltsbibliothek auf. Besucher deines Profils finden dort mehr als nur Likes und Shares – sie sehen deine Expertise. Das stärkt Vertrauen und Sichtbarkeit. Siehe auch Mehr Follower, Kosten einer Social-Media-Agentur und Zielgruppe durch Targeting; für die Umsetzung unsere Social-Media-Leistung.

Zu welchen Themen schreiben?

Wenn ein Besucher auf deine Website kommt, hat er bereits in den ersten 50 Millisekunden eine Entscheidung getroffen. Er weiß, ob er bleiben wird oder nicht. Diese Entscheidung basiert nicht auf Inhalten oder Preisen. Sie basiert auf visuellen Signalen: Farben, Layout, Typografie, Bilder.

Diese ersten Sekunden sind entscheidend. Wenn deine Website nicht sofort Vertrauen schafft, wenn sie nicht sofort klar kommuniziert, was du anbietest, ist der Besucher weg. Er hat nicht einmal die Chance gehabt, deine Inhalte zu lesen oder deine Preise zu vergleichen.

Vertrauen ist der Schlüssel

Artikel haben eine längere Lebensdauer als Posts – Analysen sind für Artikel etwa zwei Jahre verfügbar (bei Posts nur 60 Tage). Teile deinen Artikel erneut im Newsfeed: Konzentriere dich beim ersten Mal auf einen Hauptpunkt, beim zweiten Mal auf einen anderen Aspekt.

Beispiel: Wenn dein Artikel zehn Gründe für ein Webinar nennt, führe beim ersten Teilen ein bis zwei Gründe auf. Ein paar Tage später bezieh dich auf andere Gründe und diskutiere sie mit der Community. So verwertest du einen Artikel mehrfach und steigerst Aufrufe und Interaktion.

Fazit: Artikel als Sichtbarkeits-Boost

LinkedIn hat sich von einer Rekrutierungs- zu einer Content-Plattform entwickelt. Nutzer teilen Inhalt, führen Gespräche und bauen Expertise auf. Das Schreiben von LinkedIn-Artikeln ist eine starke Möglichkeit, dich zu profilieren, Fachwissen zu zeigen und Sichtbarkeit in deiner Zielgruppe zu gewinnen.

Quellen:

[1] LinkedIn: Best Practices für Artikel und Beiträge. linkedin.com/help (abgerufen 2025).

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Antworten zum Thema.

Kurz und praxisnah – die wichtigsten Fragen zu diesem Artikel.

Klare Überschrift, Nutzen in den ersten Zeilen, lesbare Absätze und ein Thema, das deine Zielgruppe wirklich interessiert. Authentizität und Fachlichkeit schlagen reine Werbesprache.
Praktischer Mehrwert, klare Aussage und emotionale oder fachliche Relevanz. Wenn Leser etwas lernen oder wiedererkennen, teilen sie eher. Call-to-Action am Ende kann Teilen und Kommentare fördern.
Regelmäßigkeit zählt mehr als tägliche Masse. 2–4 qualitativ starke Beiträge pro Woche sind ein guter Richtwert. Wichtig: Konstanz und Themen, die zu deiner Positionierung passen.
Ja. Wir unterstützen bei Strategie, Themenplanung und Texterstellung für LinkedIn – so dass deine Beiträge und Artikel zur Zielgruppe passen und sichtbar werden.
LinkedIn ist stark im B2B-Bereich, eignet sich aber auch für B2C, wenn die Zielgruppe dort aktiv ist (z. B. Fachkräfte, Entscheider). Die Ansprache und die Inhalte sollten zur Plattform und zur Zielgruppe passen.
Über den Autor

Ideengeber · Leadwerk

Florian Schück ist Ideengeber von Leadwerk und berät seit über 10 Jahren kleine und mittelständische Unternehmen im digitalen Marketing. Seine Schwerpunkte: Google Ads, SEO, datengetriebene Strategien und Webdesign, das konvertiert. Was er schreibt, kommt aus der Praxis – nicht aus dem Lehrbuch.