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Die DSGVO ist eine neue EU-Datenschutzgrundverordnung, die ab dem 25.Mai 2018 in Kraft tritt. Sie ersetzt die bisher geltende EU-Datenschutzrichtlinie 95/46/EG und soll die europäischen Bürger besser vor Missbrauch ihrer personenbezogenen Daten schützen.

Für Unternehmen bedeutet die DSGVO vor allem eines: Sie müssen künftig noch genauer darauf achten, wie sie mit den Daten ihrer Kunden und Mitarbeiter umgehen. Denn neben höheren Bußgeldern drohen ihnen bei Verstößen auch Schadenersatzklagen. Doch was genau müssen Unternehmen unter der DSGVO beachten?

Ein Überblick:

1. Jedes Unternehmen, das personenbezogene Daten von EU-Bürgern erhebt, muss klar und transparent darüber informieren, welche Daten erhebt werden und zu welchem Zweck sie verwendet werden. Diese Informationspflicht gilt sowohl für das Unternehmen selbst als auch für alle externen Dienstleister, die im Auftrag des Unternehmens Daten erheben oder verarbeiten.

2. Die DSGVO schreibt vor, dass personenbezogene Daten nur für die Zwecke erhoben werden dürfen, für die sie bestimmt sind. Das heißt, Unternehmen müssen genau festlegen, warum sie bestimmte Daten erheben und wie sie diese verarbeiten wollen. Die Erfassung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten muss außerdem auf ein Minimum beschränkt werden – nur diejenigen Daten, die für die Zwecke tatsächlich erforderlich sind, dürfen erhoben und verarbeitet werden.

3. Personenbezogene Daten müssen korrekt und aktuell sein. Unternehmen müssen daher regelmäßig überprüfen, ob die gespeicherten Daten noch korrekt sind und gegebenenfalls aktualisieren oder löschen.

4. Die DSGVO schreibt vor, dass personenbezogene Daten nur so lange gespeichert werden dürfen, wie es für die Zwecke notwendig ist, für die sie erhoben wurden. Sobald diese Zwecke entfallen, müssen die Daten gelöscht oder anonymisiert werden.

5. Jeder Betroffene hat das Recht zu erfahren, ob und welche personenbezogenen Daten über ihn gespeichert werden.

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