Ein Funnel-Beispiel aus der Praxis

von Erstellt am 23. April 2021 | Aktualisiert am 24. October 2023AdWords, Online-Marketing, Strategien, Werbeagentur

online marketing funnel
Lesedauer 3 Minuten

[vc_row][vc_column][vc_column_text]In diesem Artikel beschreiben wir ein Praxisbeispiel eines Funnels. In der Theorie wurden wir schon oft mit dem Thema Funnel konfrontiert. Selten gibt es aber einfache, anschauliche und konkrete Beispiele für eine Umsetzung in der direkten Praxis. Folgende allgemeinen Aspekte sind für unser Beispiel in der Funnel Bildung von Bedeutung:

Allgemeine Beschreibung

Ein Funnel, auch Trichter genannt, beschreibt ein Konzept bzw. eine Vorgehensweise im Online-Marketing. Hierbei geht es darum, Webseiten Besucher zu klassifizieren, Daten zu sammeln und die Personen aus einer spezifischen Zielgruppe schrittweise zu einer Handlungsaufforderung zu bewegen.

Sie brauchen Unterstützung und mehr Informationen zu diesem Thema? Dann sprechen Sie uns an oder besuchen Sie unsere Werbeagentur-Webseite.

Ausgangssituation

Sie möchten Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung verkaufen und das online. Hierbei brauchen Sie ein glasklares und problemlösendes Angebot für Ihre spezifische Zielgruppe. In unserem Beispiel konzentrieren wir uns auf die Vermarktung von Dienstleistungen.

Nehmen wir an Sie bieten Coaching- und Beratungsdienstleistungen für vertriebliche Themen in KMU-Unternehmen an.
Hierzu können Sie entweder Ihren direkten Stundensatz an den Mann bringen oder Sie überlegen sich ein Einstiegspaket, damit Interessenten Ihre Dienstleistungen kennen lernen können. Dieses Dienstleistungspaket möchten Sie im ersten Schritt bewerben, da der Interessent in Ihrer Zielgruppe eher gewillt ist, seine Adressdaten für ein solches Paket zu hinterlegen. Beachten Sie bitte, dass die Ausformulierung Ihre angebotenen Pakete attraktiv genug für die Zielgruppe sind.

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Was soll erreicht werden?

Nachdem Sie bereits ein ausgeklügeltes Einstiegsangebot formuliert haben, geht es an die Zielsetzung. Sie möchten Ihr Angebot gewinnbringend verkaufen oder ist es gegebenenfalls auch ein Lockangebot, um den Weg in Ihre Leistungen zu ebnen. Hierzu möchten Sie mit einem Formular auf der Webseite bzw. Landingpage Adressinformationen einholen.
In unserem Beispiel ist die Abbildung des Funnels ohne Adressinformationen wie zum Beispiel der E-Mail-Adresse nicht möglich.

Analyse der Zielgruppe

Richten Sie im ersten Schritt den Fokus auf Ihre Zielgruppe und klären Sie folgende Fragen:

  • Wo hält sich Ihre Zielgruppe im Internet auf?
  • Welches Problem lösen Sie mit Ihrem Einstiegsangebot?
  • Nach was könnte ein Entscheider in Ihrer Zielgruppe suchen?

Google als eingehender Traffic Kanal

In unserem Beispiel konzentrieren wir uns auf Google Ads bzw. auf Suchmaschinen. Die Zielgruppe hat ein Problem und sucht danach.
Diese Suchbegriffe gilt es mit einer professionellen Keywordanalyse unter die Lupe zu nehmen und eine Entscheidung zu treffen, ob bezahlte Anzeigen in Suchmaschinen und/oder organischer Traffic mit einer Contentstrategie infrage kommt.

The picture shows an example of a funnel in practice. Generiert mit einer Bilder-KI.

Wir konzentrieren uns für einen schnellen Erfolg auf bezahlte Anzeigen in Google als eingehender Werbekanal. Als führender Werbekanal für Suchmaschinen, kann Google auch auf Suchnetzwerkpartner ausgeweitet werden oder mit Bing (Microsoft) abgeglichen werden, um noch weitere Suchmaschinen zu erreichen

Ist die Zielgruppe bestimmt, der Bedarf ermittelt, eine Problemlösung in Form eines Einstiegsangebots gefunden und die Keywords bzw. Suchbegriffe ermittelt?

Ja? Prima! Dann geht es nun in die Überlegung ob und auf welchem Ziel der Interessent landet, wenn er auf eine Werbeanzeige in einer Suchmaschine klickt.

Landingpage und Webseite

In der Regel ist dies die Webseite, die das Einstiegsangebot enthält oder eine Landingpage, die sich als Funnel Einstieg komplett auf das Einstiegsangebot fokussiert.

In unserem Fall verwenden wir eine Landingpage als Funnel-Element. Stiften Sie auf dieser Landingpage Mehrwert und lassen Sie Ihre Expertise und das Verständnis für das Problem Ihrer Zielgruppe durchscheinen.

Anmeldung

Geben Sie aber nicht alle Informationen preis. Ein Beispiel in der Praxis wäre:
Sie beschreiben auf der Landingpage das Problem und die Lösung den Vertrieb im Unternehmen gewinnbringend zu optimieren. Greifen Sie das Thema auf und offerieren Sie ein Video, welches alle weiteren Informationen enthält. Dieses Video kann erst nach Eingabe der Adressdaten angesehen werden. Nach der erfolgreichen Eingabe von Vornamen, Name und zum Beispiel E-Mail-Adresse werden die Webseiten Besucher auf eine weitere Website geführt, welches das Video mit entsprechendem Mehrwert enthält.
Was passiert im Hintergrund?

E-Mail-Funnel

Durch einen E-Mail Funnel im Hintergrund wird die E-Mail-Adresse in einen CRM-System bereits als Kontakt abgespeichert, obwohl noch kein Kauf stattgefunden hat. Nachdem Ansehen des Videos erhält der Benutzer die Möglichkeit ein kostenloses Telefonat mit Ihnen zu führen und kann zum Beispiel direkt über einen Kalender einen Termin buchen. Tut er das, wird der Kontakt automatisch im Hintergrund in einen neuen Status versetzt.

Wir haben nun im CRM-System Kontakte, die einen Termin gebucht haben und solche die das nicht getan haben. In beiden Fällen befinden sich die Adressdaten im System und können nun durch E-Mails mit weiteren Informationen ganz spezifisch angesprochen werden. Benutzer, die kein Strategiegespräch gebucht haben, bekommen weitere Informationen zu Strategiegespräch per E-Mail. Je nach weiterer Qualifizierung, wird der im CRM hinterlegte Kontakt in eine Funnel-Stufe weitergeschoben. Sobald er das Strategiegespräch gebucht hat, wird er als erfolgreiches Lead geführt.

Fazit

In unserem Beispiel haben wir eine Möglichkeit eines Ansatzes betrachtet, der sich durch verschiedene Komponenten zusammensetzt. Dahinter verbergen sich hochkomplexe Systeme wie zum Beispiel ein CMS-System oder eine CRM-Anwendung. Durch diese technischen Komponenten lässt sich der Vertrieb zum Teil automatisieren. Über eine eingehende Werbemaßnahme als Werbekanal haben Sie die Möglichkeit, ihre individuelle Strategie an und abzuschalten.

Am Ende geht es immer darum einen Website-Besucher zu einem Lead zu konvertieren und dieses dann im nächsten Schritt weiter zu qualifizieren. Dies am besten transparent, dokumentiert und natürlich messbar.
Es sollte immer die von Anfang stehende Werbemaßnahme bis zum Ende eines Abschlusses dokumentiert werden, sodass die Wirksamkeit und der Erfolg der Werbekampagne bis ins letzte Detail gemessen werden kann.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Unsere Meinung

In unserer Erfahrung ist ein Funnel-Beispiel aus der Praxis eine sehr hilfreiche Sache. Durch die Verwendung eines solchen Beispiels können wir unseren Kunden einen besseren Einblick in die Wirkungsweise eines Funnels geben und ihnen so helfen, ihren eigenen Funnel erfolgreich zu gestalten.
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Fragen und Antworten

Frage Antwort
Was ist ein Funnel? Ein Funnel ist ein Plan, um Website-Besucher in Käufer zu konvertieren. Funnel-Beispiele reichen von einem einzigen Schritt, wie z.B. dem Kauf eines Produktes, bis zu einem komplexen Prozess mit mehreren Schritten, z.B. der Registrierung für ein kostenloses Webinar.
Wofür wird ein Funnel genutzt? Ein Funnel hilft Dir, den Erfolg Deiner Marketing- und Verkaufsaktivitäten messbar zu machen. Du kannst sehen, wie viele Menschen auf Deine Website kommen, wie viele davon eine bestimmte Aktion ausführen und wie viele davon zu Kunden werden.
Was ist ein gutes Funnel-Beispiel? Funnel-Beispiele können sehr unterschiedlich sein. Ein einfaches Beispiel wäre der Kauf eines Produktes auf einer eCommerce-Website. Ein komplexeres Beispiel wäre die Registrierung für ein kostenloses Webinar, gefolgt von einer Folge von E-Mails, die den Teilnehmern dabei helfen, das Gelernte umzusetzen.
Welche Schritte sollte ein Funnel haben? Jeder Funnel ist anders, aber es gibt einige allgemeine Schritte, die Du bei der Erstellung eines Funnels berücksichtigen solltest:
  • Zielgruppe: Wer willst Du erreichen?
  • Ziel: Was willst Du erreichen?
  • Aktionen: Welche Aktionen sollen die Nutzer auf Deiner Website ausführen?
  • Angebote: Welche Angebote wirst Du machen, um die Ziele zu erreichen?
  • Nachverfolgung: Wie willst Du die Ergebnisse Deiner Funnel-Aktivitäten messen?
Was ist ein realistisches Conversions-Ziel? Das hängt von Deiner Zielgruppe und dem Funnel-Beispiel ab, das Du nutzt. Eine gute Faustregel ist, dass Du etwa 2% der Menschen, die Deine Website besuchen, zu Kunden konvertieren solltest.

Keyfacts zum Thema

Begriff Beschreibung
Funnel Die Abfolge der einzelnen Seiten, die der Nutzer durchläuft, um eine Conversion auszuführen.
Conversion Dasounces Ziel eines Unternehmens ist es, Conversions auszuführen. Dabei kann es sich um einen Kauf, eine Anmeldung, eine Newsletter-Anmeldung oder eine sonstige Handlung handeln, die für das Unternehmen wertvoll ist.
Landingpage Zielseite einer Werbekampagne, auf die der Nutzer durch einen Klick auf ein Werbebanner, eine Google-Anzeige oder einen Link in einem sozialen Netzwerk gelangt.
Klickrate (CTR) Die Anzahl der Klicks, die auf eine bestimmte Anzeige oder einen bestimmten Link gehen, divided by die Anzahl der Impressionen dieser Anzeige oder Link. Die Klickrate ist ein wichtiger Kennzahl, um die Werbewirksamkeit zu messen.
Impressionen Die Anzahl der Male, die eine bestimmte Anzeige angezeigt wird. Die Anzahl der Impressionen ist ein wichtiger Kennzahl, um die Werbewirksamkeit zu messen.
Bounce Rate Die Anzahl der Besucher, die eine Website verlassen, ohne eine weitere Seite anzuschauen. Eine hohe Bounce Rate ist in der Regel ein Anzeichen dafür, dass die Website nicht die Erwartungen der Besucher erfüllt.
Conversion Rate Die Anzahl der Conversions divided by die Anzahl der Besucher der Seite. Die Conversion Rate ist ein wichtiger Kennzahl, um die Wirksamkeit einer Website oder einer Werbekampagne zu messen.

Wichtiger Tipp

Denken Sie immer daran, dass ein Funnel Beispiel lediglich ein Guide ist. Idealerweise sollten Sie es so anpassen, dass es zu Ihrer Marke und Ihrem Produkt passt. Die meisten erfolgreichen Unternehmen haben ihren eigenen einzigartigen Verkaufsprozess, den sie perfekt auf ihre Kunden und ihre Bedürfnisse zugeschnitten haben. Copying someone else's funnel verstehen Sie sehr wahrscheinlich nicht perfekt auf Ihren eigenen Kontext und kann zu Verlusten führen. Testen und optimieren Sie Ihren Funnel kontinuierlich, um die besten Ergebnisse zu erzielen.
Geschrieben von: Florian Schück

Geschrieben von: Florian Schück

Florian Schück ist Inhaber der Online-Marketing Agentur Leadwerk aus Karlsruhe und kennt sich rund um das Thema Online-Marketing bestens aus. Er machte sich 2010 mit einem eigenen Online-Shop selbstständig und schaffte es alleine durch organischen Traffic (Suchmaschinenoptimierung) etliche Bestellungen in seinem Online-Shop auszulösen. 2015 meldete er die Marke Leadwerk an und konzentriert sich seit dem auf das Online-Marketing mit all seinen Facetten.

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