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5 Online-Marketing Trends, die 2021 auf uns zu kommen!

Online-Marketing-Trends

Das Jahr 2021 hält einiges an Trends für uns parat. Das bedeutet jedoch nicht, dass die einzelnen Trends absolutes Neuland für Unternehmen sind. Nein, im Gegenteil. 2021 rücken bereits bekannte Themen zurück in den Fokus oder werden aus einer anderen Sichtweise beleuchtet. Nachfolgend gehen wir auf 5 Online-Marketing Trends, die 2021 auf und zu kommen ein.

 

SEO-Optimierung für Sprachsuche

Die Suchmaschinenoptimierung an sich ist keines Falls ein neues Thema. Sie zieht sich bereits seit Jahren dynamisch durch die To Dos jedes Marketers. Für das Jahr 2021 soll nun ein weiterer Fokus mit der SEO-Optimierung für die Sprachsuche gesetzt werden.

Die Anzahl der Smartphone-Nutzer steigt von Jahr zu Jahr. Im Jahr 2019 haben bereits knapp 58 Mio Menschen, alleine in Deutschland, ein Smartphone genutzt. Tendenz weiter steigend.

Mit der Nutzung des Smartphones, wird auch zunehmend die Sprachsuche genutzt. Um die Sprachsuche für SEO optimieren zu können, muss man wissen, wie sie genutzt wird. Während der Suchmaschinen-Nutzer seine Frage bei der klassischen Suche eher kurz und prägnant hält („Rezept Nudelauflauf“), werden die Fragestellungen bei der Sprachsuche eher frei und in ganzen Sätzen formuliert („Siri/Alexa/… suche mir bitte ein Rezept für einen Nudelauflauf heraus.“).

Sprachassistenten wie Siri oder Alexa werden inzwischen täglich genutzt und greifen auf gut strukturierte Daten zurück. Daher ist es für die SEO-Optimierung hinsichtlich der Sprachsuche besonders wichtig die Informationen gut zu strukturieren und auf komplizierte und verschachtelte Sätze zu verzichten. Das Beantworten einfacher W-Fragen macht es der Sprachsuche zusätzlich einfacher auf ausführlichen Fragestellungen zu antworten.

Je besser die Seite für die Sprachsuche optimiert ist, umso besser kann auf Fragestellungen aller Art geantwortet werden, was wiederum den Nutzer zufriedenstellt.

 

Smart Bidding in Google Ads

Bei dem Smart-Bissing-Verfahren nutzt Google maschinelles Lernen um die Conversion Rate zu steigern. Hierbei bedient sich Google an historischen Daten, die das Suchverhalten des Nutzers beschreiben. Zusätzlich werden kontextbezogene Informationen wie Standort, verwendete Geräte etc. für ein optimales Suchergebnis hinzugezogen. Anhand dieser Informationen erhöht Google automatisch das Gebot, sollte die Wahrscheinlichkeit auf eine Conversion erhöht sein.

Je nach Conversion Ziel, gibt es verschiedene Smart Bidding-Strategien, aus denen ausgewählt werden kann:

  • Ziel-CPA: mit festgelegten Ziel-CPA möglichst viele Conversions je Aktion erzielen
  • Ziel-ROAS: bestimmte Conversion Rate in Relation zu Ads-Ausgaben erreichen
  • Conversions maximieren: durch Gebotsanpassungen, innerhalb des gesetzten Budgets, möglichst viele Conversions erzielen
  • Conversion-Wert maximieren: Conversion-Wert einer Kampagne kann insgesamt erhöht werden, ohne das Budget überschreiten zu müssen
  • Auto-optimierter CPC: bei manueller Gebotseinstellung, können mehr Conversions erzielt werden

Mit dem Smart Bidding-Verfahren kann das Kampagnenmanagement deutlich reduziert werden, was somit eine enorme Zeitersparnis darstellen kann. Jedoch liegt die Gefahr darin, dass die Zielgruppe nicht richtig erfasst und somit nicht richtig angesprochen werden kann. Die Maschine lernt zwar mit der Zeit dazu, was wiederum zu genauere Anzeigen führen kann. Ein Mensch sollte jedoch regelmäßig die Abläufe kontrollieren.

 

Chatbots

Chatbots nehmen einen immer wichtigeren Stellenwert beim Thema Kundenservice ein. Wenn man darauf achtet merkt man, dass sie in der digitalen Welt immer präsenter werden. Häufig poppt ein kleines Chat-Fenster mit einem Ansprechpartner am unteren Rand der Website auf und fragt ob er behilflich sein kann. In diesem Fall handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen Chatbot.

Mit Chatbots reagieren die Entwickler auf den den Trend, dass Nutzer immer weniger zum Hörer greifen möchten um den Kundenservice zu kontaktieren, sondern ihr Anliegen bevorzugt schriftlich hervorbringen. Sie geben auf einfache Fragestellungen schnell eine Antwort und können somit auch als eine Art interne Suchfunktion der Website gesehen werden.

Jedoch scheitern Chatbots häufig an komplexeren Fragestellungen, wodurch sie den mit Menschen besetzten Kundenservice keinesfalls komplett ersetzen können. Der Wettbewerb läuft jedoch bereits, da Chatbots mithilfe künstlicher Intelligenz durch menschliche Interaktionen mit Kunden dazu lernen und „menschlicher“ werden.

Durch Chatbots soll zukünftig die Kundenerfahrung und somit die Kundenloyalität gesteigert werden. Der Kunde soll sich gut abgeholt und beraten fühlen.

 

Omnichannel Marketing

Bei Omnichannel Marketing handelt es sich um kanalübergreifende Marketingmaßnahmen, wie beispielsweise Website, E-Mail, Online Shop, Social Media oder Läden vor Ort. Das bedeutet, dass der Kunde auf unterschiedlichen Wegen mit einem Unternehmen oder Produkt in Kontakt kommt.

Hierbei handelt es sich nicht ausschließlich um digitale Kanäle, die Marketingmaßnahmen sollten auch, sofern möglich, offline wie beispielsweise am POS (Point of Sale) den Kunden begleiten. Ziel ist es die Kundenzufriedenheit durch ein optimales Nutzererlebnis zu erhöhen. Je mehr Berührungspunkte der Kunde als positiv empfindet umso höher ist seine Zufriedenheit dem Unternehmen oder Produkt gegenüber.

Zudem erhöht das Omnichannel Marketing die Chance vom Kunden gesehen zu werden. Während ein einzelner Kanal nur einen Bruchteil der Zielgruppe erreichen kann, so kann durch die Nutzung aller vorhandener Kanäle möglichst viele potentielle Kunden erreicht werden. Verstärken kann man diesen Effekt noch durch Remarketing und Personalisierung der Kampagnen.

Final kann man sagen, dass mit jedem Berührungspunkt das Interesse des Kunden steigt. Daher sollten alle Kanäle mit ihren jeweiligen Vorteilen unter dem Schirm einer einheitlichen Kampagne genutzt werden.

 

E-Mail Marketing

E-Mail-Marketing an sich ist nichts Neues und ist bereits seit Jahren ein wichtiger Bestandteil jedes Marketingkonzeptes. Der Vorteil von E-Mail-Marketing ist, dass viele potenzielle Kunde auf einmal erreicht werden können. In diesem Jahr liegt der Fokus zunehmend bei der individuellen und personalisierten Ansprache der Kunden.

Allgemeine Inhalte für alle Adressaten gehören nun der Vergangenheit an. Der Kunde sollte direkt angesprochen und bestmöglich abgeholt werden. Hierbei spielen geografische, demografische sowie verhaltensbezogene Informationen eine große Rolle. Je mehr über die Zielgruppen bekannt ist, desto gezielter kann der Kunde angesprochen werden und desto geringer sind die Streuverluste.

Hierfür ist es hilfreich Personagruppen anhand dieser Informationen zu definieren und Inhalte auf deren Interessen zu generieren. Je zielgerichteter die Inhalte gestaltet sind, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit das der Nutzer auf die E-Mail anspringt. Die Öffnungs- und Klickrate wird somit gesteigert.

Bei der Sammlung von Informationen ist es jedoch wichtig zu erwähnen, dass die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) zu jedem Zeitpunkt beachtet und akzeptiert werden muss. Daher sollte zu jedem Zeitpunkt die Einverständnis des Nutzers eingeholt werden.

Die eigentliche Umsetzung von E-Mail-Marketing-Kampagnen ist mit Hilfe von Customer-Relationship-Management-Systemen (CRM) kein Hexenwerk mehr. Anhand der gesammelten Informationen können zielgerichtet Newsletter individuell gestaltet und den Empfänger angepasst werden. Somit steht einer erfolgreichen E-Mail-Marketing-Kampagne nichts mehr im Weg.

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