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Warum es ein Muss ist seine Zielgruppe zu kennen

Zielgruppen

Klar im Vorteil sein!

In der heutigen Zeit, in der ein Lead nur einen Klick entfernt ist, ist das Online-Marketing wichtig wie nie zuvor. Um im Angebots-Dschungel des Internets heraus zu stechen, ist es daher ein Muss seine Zielgruppe zu kennen und individuell anzusprechen. Sei es bei der Erstellung einer Website, eines Onlineshops oder bei der Schaltung von Online-Anzeigen. Wer seine Zielgruppe kennt, ist immer klar im Vorteil.

Doch welche Informationen benötigen wir und was stellen wir damit an?

Es gibt unterschiedliche Merkmale, mit Hilfe derer Zielgruppen definiert werden können. Dies können Merkmale wie Alter, Geschlecht, Familienstand, Bildungsstand, Gehalt, Beruf bis hin zu Einstellung, Motivation oder Meinungen sein. Anhand dieser Informationen können wir herausfinden, wer unsere Kunden sind und sie in Gruppen einteilen.

Gehen wir sogar einen Schritt weiter und definieren „Personas“. Beispiel: Karsten Schuster, 37 Jahre, aus Karlsruhe, verheiratet, Vater von zwei Kindern, erfolgreicher Buchautor. Mit dieser Personifizierung unserer Zielgruppe können wir uns bereits viel leichter vorstellen, auf was diese Personengruppe wert legt.

Zielgruppen bei der Erstellung von Websites bzw. Online-Shops

Das Wissen, welches wir durch die Definition unserer Zielgruppen erhalten haben, können wir bereits bei der Konzeption und Erstellung unserer Website oder unseres Online-Shops einfließen lassen.

Lassen Sie uns im Hinblick darauf doch einfach mal die Komponenten „Design“, „Werte“, „Informationen“ und „Usability“ an dem Beispiel eines Online-Fahrradhandels betrachten:

  • Design: Ihre Website oder Ihr Online-Shop kann noch so schön und einwandfrei programmiert sein. Wenn Sie nicht wissen, wer Ihre Kunden sind, können Sie durch ein schlecht gewähltes Design jede Menge Leads und im Endeffekt sogar Umsatz verschenken.Beispiel: Nehmen wir an Sie sind bieten online Fahrräder zu erschwinglichen Preisen an. Ihre Website beinhaltet alle Informationen, die man braucht und ist zudem in einem hochklassigem und luxuriösen Design gehalten. Alles wunderbar, würden nicht die Verkäufe ausbleiben. Aber woran mag das wohl liegen? In diesem Fall widerspricht das Design dem Produkt und somit der Zielgruppe. Die Besucher der Website sind so von diesem „Luxus“ geblendet, dass es schon fast eine abschreckende Wirkung hat. Nach dem Motto: „Hier brauchen wir erst gar nicht weitersuchen. Ist bestimmt viel zu teuer.“
  • Werte/Emotionen: Wer meint, dass allein Produktinformationen und der Preis zu einem Kaufabschluss führen, der hat sich reichlich geirrt. Schon lange ist der Kauf einiger Produkte an ein „gutes Bauchgefühl“ gekoppelt. Diese Emotionen lassen sich beispielsweise durch eine gute Kommunikation der Werte, oder auch einer individuell zugeschnittene Bilderwelt hervorrufen.Beispiel: Die Werte bzw. die Emotionen eines Familienvaters unterscheiden sich immens von denen eines jungen Sportlers. Während dem junge Familienvater die Sicherheit und der Komfort eines Fahrrades wichtig sind, schlägt das Herz des jungen Sportlers für die Schnelligkeit und Wendigkeit. Anhand dieser Wertevorstellungen können durch Bilder Emotionen ausgelöst werden, die zum Kauf anregen.
  • Informationen: Die richtigen und relevanten Informationen zum passenden Zeitpunkt. Ziel ist es nicht den Kunden mit Informationen zu überhäufen. Vielmehr ist es wichtig zu wissen welche Informationen an erster Stelle benötigt werden um einen Schritt weiter zu kommen. Erst dann können weitere Informationen mit unterschiedlichen Gewichtungen platziert werden.Beispiel: Bei einem Kauf eines Fahrrades in einem Online-Shop ist in erster Linie der Preis und die Optik entscheidend. Passen diese zwei Punkte überein, so wird der Kunden auf die eigentliche Produktdetailseite weitergeleitet. Dort findet er die eigentlichen Produktinformationen. Auch hier kann sich die Art, der benötigten Informationen, je nach Zielgruppe unterscheiden. So achtet jemand, der nach einem Cityrad sucht auf andere Informationen als jemand, der ein Rennrad kaufen möchte.
  • Usability: Die Bedürfnisse der Zielgruppe sind ein zentraler Bestandteil bei der Konzeption und Gestaltung des Usability-Gerüstes. Ziel ist es den Kunden die Nutzung der Webseite so einfach wie möglich zu gestalten und seine Aufmerksamkeit gezielt durch die Seiteninhalte zu lenken. Auch hier gibt es signifikante Unterschiede, wie sich einzelne Zielgruppen auf Webseiten bewegen.Beispiel: Geht es darum sich auf der Homepage eines Onlineshops einen ersten Eindruck zu machen, so sieht man bereits, dass sich der Fokus von Personen aus unterschiedlichen demografischen Gruppen stark unterscheiden kann. Während beispielsweise Frauen als erstes auf Bilder reagieren, so könnte dies im gleichen Moment für Senioren zu viel Input darstellen. Das Gleiche gilt für die Bedienbarkeit des Menüs. Während eine junge Studentin direkt das Menü zur Suche des Citybikes nutzt, so bevorzugt wiederum der Geschäftsmann die Suchfunktion.

Aber Achtung! Man kann es nicht allen Recht machen. Das kann sehr schnell im Chaos enden. Daher ist es am Besten sich auf nur wenige Zielgruppen zu beschränken und auch hier ist Kompromissbereitschaft gefragt.

Zielgruppen bei Online-Anzeigen

Neben der gezielten Ansprache auf der Webseite oder dem Online-Shop, sind die Definition von Zielgruppe bei einem weiteren Thema immens wichtig und zielführend – und zwar bei Online-Anzeigen.

Dadurch, dass Nutzer immer mehr Daten im Internet hinterlassen, wird es Werbetreibenden leicht gemacht, ihre Kunden zu erreichen und somit gezielt anzusprechen. So können Anzeigen anhand demografischer oder geografischer Daten systematisch für genau diese eine Zielgruppe geschalten werden.

Wenn man seine Zielgruppen kennt und weiß wie sie zu erreichen ist, so können Werbebotschaften gezielt und mit nur wenig Streuverlust verbreitet werden. Dies minimiert selbstverständlich auch das finanzielle Risiko, wie es Beispielsweise bei Printmedien vorhanden ist.

Fazit

Noch nie war es so einfach seine Zielgruppe zu erreichen. Man muss nur seine Zielgruppe kennen!

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